Gisbert Lange

1948 in Bielefeld geboren, lebt seit 1977 in Hamburg.

Er studierte an der Werkkunstschule Bielefeld — FHS — bei Prof. Karl-Heinz Meyer freie Grafik und Malerei, war 1971 Mitbegründer der Projektgruppe »KuPo« Bielefeld. Einige Ausstellungen führte er gemeinsam mit seinem Freund Frank Herzog durch, so die für die Bielefeld — Chronik wichtige Präsentation 1976 in der KH Bielefeld zum Thema Ravensberger Spinnerei oder 2015 die Gruppenausstellung »Linksruck — Politische u. kulturelle Aufbrüche in Bielefeld« im Historischen Museum. 2016 beteiligte er sich an der Ausstellung »Deutscher POP« im Stadtmuseum Ahrweiler und 2018 war er auch bei der Präsentation »Flashes of the Future« — Kunst der 68er — im Aachener Ludwig Forum mit einer riesigen Gemeinschaftsarbeit vertreten. Zudem beschäftigt sich der Künstler gestalterisch intensiv mit dem Thema »Das Tier und sein Mensch«. Seine feinen, naturgetreuen, lebensgroßen Aquarelle von Tieren mit auffälliger Zeichnung oder Form faszinieren. Ohne jeglichen Hintergrund, mit Stempel und lateinischem Namen, Seriennummern und genauem Erstellungsdatum heftet er sie an die Ausstellungswand (so auch 2011 im Projekt »Terra cognita« mit Jörg Lange).

 

Black Market 2012

160 Jahre Spinnerei
(mit Frank Herzog)

Gift – Malerei 2018

25/25/25 »tierisch gut«